Medibüro – Kiel

Archiv

2014

Fortbildung für ÄrztInnen
Am 28. Januar führt das Medibüro Kiel von 17-19 Uhr in den Räumen der ZBBS e.V., Sophienblatt 64a in Kiel eine von der Ärztekammer zertifizierte Fortbildung an. Sie richtet sich insbesondere an Arztpraxen sowie im medizinischen Bereich tätiges Personal, die mit dem Medibüro Kiel zusammenarbeiten bzw. zusammenarbeiten wollen. Weitere Infomationen finden Sie in der Einladung. Anmeldung bitte unter info@medibuero-kiel.de

Neuer Newsletter des Medibüro Kiel
Der neue Newsletter (Dezember 2014) informiert über die Entwicklungen beim Medibüro Kiel im Jahr 2013. Um den Newsletter zu abonnieren, schicken Sie bitte eine Mail an info@medibuero-kiel.de.

2013

Achtung: Ab März 2013 geänderte Sprechzeiten: jeden Dienstag von 15:30 – 17:30 Uhr!

Veranstaltung “Anonyme Krankenversorgung – Kiel geht voran
am 29. Januar ab 18 Uhr im Landeshaus; Anmeldung erforderlich

 

Aufruf für eine reguläre Gesundheitsversorgung aller Menschen – unabhängig vom Aufenthaltsstatus!

Das Medibüro Berlin hat einen Aufruf zur Gesundheitsversorgung für alle Menschen veröffentlicht, der noch unterzeichnet werden kann: http://www.medibuero.de/de/Aufruf.html

Das Medibüro Kiel hat den Aufruf bereits unterzeichnet. Wenn Sie sich dem Aufruf anschließen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@medibuero.de !

 

Einladung zum Workshop „Auseinandersetzung mit Rassismus und Weißssein”

am Samstag, 17.8.2013 in der ZBBS Kiel

In dem Workshop wollen wir die Teilnehmenden zu einer Auseinandersetzung mit Rassismus und Weißsein auf persönlicher sowie gesellschaftspolitischer Ebene einladen. Wir werden uns dem Thema aus verschiedenen Perspektiven nähern. Zum einen wird es theoretische Inputs und Filmsequenzen zu Rassismus und Weißssein geben, um ein gemeinsames Verständnis dessen aufzubauen, von dem aus eine individuelle und persönliche Reflexion des eigenen Standpunkts beginnen kann.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, Position und möglicherweise Verstrickungen in rassistischen gesellschaftlichen Verhältnissen, und welche Rolle Weißsein darin spielt, soll den Schwerpunkt des Workshops bilden. Ausgehend von der Reflexion über die eigene Biographie und Positioniertheiten werden wir einen Blick auf politischen Praxen oder andere gesellschaftlich-/politische Zusammenhänge richten und Ideen und Ansätze sammeln, wo mögliche Schieflagen sein könnten, und was verändert werden soll. Dabei werden wir auf Fragen stoßen, wie z.B. ein rassismuskritisches solidarisches Handeln aussehen kann, oder was die Teilnehmenden auf persönlicher Ebene in ihrer politischen Arbeit konkret verändern möchten bzw. können und zu welchem Zeitpunkt.
Inhaltlich wird der Workshop von einem intersektionalen Verständnis von gesellschaftlichen Diskriminierungsverhältnissen und Mehrfachzugehörigkeiten ausgehen. Das bedeutet für uns, dass wir davon ausgehen, dass bei Menschen individuell unterschiedliche Diskriminierungsfromen (wie z.B. Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Klassimus), sowie Privilegien zusammen kommen, die sich gegenseitig beeinflussen und die gesellschaftliche Position eines Menschen ausmachen.
Samstag, 17.8.2013
Dauer des Workshops: 10.30h – 18h
(es wird ein vegan-vegetarisches Buffet geben)
Teilnehmer_innen: ca. 25 Personen
unverbindliche Anmeldung unter info@medibuero-kiel.de erbeten; Teilnehmer_innenbeitrag in Form von Spende

Ort: Räume der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten in Schleswig Holstein (ZBBS), Sophienblatt 64a, Kiel (Haltestelle Hummelwiese)

 

Aktuelle Pressemitteilung des Kieler Medibüros zur Drucksache “0208/2013″, behandelt in der Kieler Ratsversammlung am 25.04.2013.

 

Fairer Start ins Leben – für alle!

Ganz frisch finden Sie die Unterschriftenliste zu unserer Kampagne auch online, zum Unterschreiben und Teilen, unter www.openpetition.de/petition/online/fairer-start-in-leben-fuer-alle.

 

Neuer Newsletter des Medibüro Kiel

Der neue Newsletter (Januar 2013) informiert über die Entwicklungen beim Medibüro Kiel in den letzten Monaten. Um den Newsletter zu abonnieren, schicken Sie bitte eine Mail an info@medibuero-kiel.de.

2012

Namhafte Erstunterzeichner_innen unterstützen Kampagne „Fairer Start ins Leben“

Das Medibüro Kiel hat prominente Unterstützung zur Kampagne “Fairer Start ins Leben – für alle Menschen!” erhalten. Informationen dazu in der Pressemitteilung des Medibüro Kiel vom 7.12.2012

 

Medibüro Kiel feiert Geburtstag
Das Medibüro wird 3 – das wird gefeiert!

am Samstag, 20.10.2012 in der Hansastraße 48 (Kiel)

ab 18.00 Uhr: Geburtstagstorte, Buffet + Informationen (EINTRITT FREI)

20.15 Uhr … ein Film passend zum Thema (EINTRITT FREI)

ab 23.00 Uhr: Party mit DJ MAX QUINTENZIRKUS (elektroswing/balkanskitechno) – Eintritt 5 €uro + 1 €uro Medibüro-Soli

Einladungsflyer Medibüro-Geburstag

Die Veranstaltung bei Facebook

Pressemitteilung: 3 Jahre Medibüro Kiel

 

 

 

 

 

 

Aktionstag “Solidarität mit Flüchtlingen auf die Straße tragen
Informationen – Demonstration – Theater – Kundgebung – Musik

am 22. September 2012 im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Kiel
11 -17 Uhr am Europaplatz; Kundgebung 13-15 Uhr

Das Leben von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein ist u. a. geprägt von langen und für die Betroffenen nicht transparenten Verfahren, Unterbringung in isolierten Großunterkünften, minimalste Versorgung durch das Asylbewerberleistungsgesetz, Arbeitsverbote, Abschiebungshaft und drohende Zurückschiebungen innerhalb Euorpas oder Abschiebungen ins Herkunftsland.

Wir halten den Misständen unsere Solidarität entgegen und fordern grundlegende Änderungen der Flüchtlingspolitik und Aufenthaltsgesetzgebung. Wir laden alle Schleswig-HolsteinerInnen ein, sich am 22. September am Aktionstag mit Solidaritätsdemonstration zu beteiligen.

Flyer: Vorderseite und Rückseite

 

Arbeitsrechte durchsetzen – auch ohne Arbeitsvertrag

Hungerlöhne im Saisongeschäft, Lohnbetrug auf dem Bau – immer wieder hört man von gravierenden Fällen der Arbeitsausbeutung. Besonders betroffen sind Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis, aber auch BürgerInnen aus den neuen EU-Staaten, die auf irreguläre Beschäftigung angewiesen sind. Wie können sie ihre Rechte trotzdem durchsetzen, und welche Rolle können Gewerkschaften dabei spielen?

Dr. Norbert Cyrus (Hamburger Institut für Sozialforschung) und Emilija Mitrović (MigrAr – Gewerkschaftliche Anlaufstelle für MigrantInnen in Hamburg) berichten und stehen für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Mittwoch 12.09.2012 um 18 Uhr
Gewerkschaftshaus, Legienstr. 22 –24, 24103 Kiel

VeranstalterInnen: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V., Medibüro Kiel, ver.di Kiel/Plön, Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein, DGB-Jugend

Veranstaltungsflyer für die Interkulturellen Wochen in Kiel

 

Neuer Newsletter des Medibüro Kiel

Was sich im ersten Halbjahr 2012 beim Medibüro Kiel getan hat und wie die weiteren Pläne aussehen, erfahren Sie in unserem 3. Newsletter vom August 2012.

 

Medibüro Kiel begrüßt Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein

Das Medibüro Kiel begrüßt die Absicht der neuen Regierungskoalition aus SPD, GRÜNEN und SSW, ein Konzept zur medizinischen Versorgung von Illegalisierten bzw. unversicherten EU-BürgerInnen zu erarbeiten. Dazu heißt es im Koalitionsvertrag (S. 48):

„Wir werden gemeinsam mit Akteuren im Gesundheitswesen ein Konzept zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in einer anonymen Sprechstunde oder durch einen anonymen Krankenschein erarbeiten.“

Das Medibüro Kiel plädiert für die flächendeckende Einführung eines durch Clearingstellen ausgegebenen anonymen Krankenscheins und freut sich darauf, seine Erfahrungen und Forderungen in die Konzepterstellung der Landesregierung einzubringen.

 

Medibüro in Lübeck

Seit Juni 2012 bietet auch das Medibüro Lübeck Sprechstunden an: Jeden Montag von 14-17 Uhr im IntegrationsCenter der AWO, Große Burgstraße 51, Lübeck.

Kontakt: medibuero.hl@googlemail.com bzw. (nur während der Sprechstunden) 01577 933 81 44

 

Medibüro Kiel nimmt Stellung zum Landtags-Antrag für anoynmen Krankenschein

Das Medibüro Kiel hat auf Anfrage des Landtags Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. eine Stellungnahme abgegeben, die sich mit den Antragen der SPD sowie der LINKEN und GRÜNEN befasst.

Weitere Stellungnahmen in der Infothek des Landtags (hier klicken)

 

Medibüro Kiel unterstützt Landtags-Antrag für anonymen Krankenschein
Das Medibüro Kiel unterstützt den Antrag der Fraktionen Die LINKE und Bündnis 90 / Die GRÜNEN, der am Freitag, 24. Februar auf der Tagesordnung des Kieler Landtags steht und Menschen ohne Aufenthaltsstatus Zugang zu Gesundheitsversorgung ermöglichen soll. „Damit das Menschenrecht auf Gesundheitsversorgung auch von Menschen ohne Papiere in Anspruch genommen werden kann, müssen Politik und Verwaltung klarstellen, dass sie dies gefahrlos tun können“, so Till Koch vom Medibüro Kiel. „Wir befürworten deshalb das Modell des ‘Anonymen Krankenschein’, wie der Antrag der Oppositionsparteien im Landtag vorsieht“.

Menschen ohne Papiere können sich an eine Clearingstelle wenden, die ihnen bei Bedarf einen Krankenschein ausstellt, mit dem sie sich in ärztliche Behandlung begeben können. Die Ärzte können dann mit dem Sozialamt abrechnen, ohne dass der Ausländerbehörde der fehlende Aufenthaltsstatus mitgeteilt wird. „Dies ergibt sich aus Respekt vor der ärztlichen Schweigepflicht und ist Voraussetzung dafür, dass Menschen ohne Papiere ihr Menschenrecht auf Gesundheitsversorgung wahrnehmen können“, betont Till Koch vom Medibüro Kiel. Zur Pressemitteilung vom 23.2.2012

Hier das Protokoll der Plenardiskussion über den Antrag zum anonymen Krankenschein am 24. Februar 2012 im Schleswig-Holsteinischen Landtag.

 

Medibüro Kiel im Landeshaus

Das Medibüro Kiel beteiligt sich mit einem Beitrag beim Öffentlichen Programm – Zukunft der Flüchtlings-, Migrations und Integrationspolitik” am 14. März 2012 von 10-17.30 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 10. März. Programm und Anmeldung finden Sie hier.

 

Medibüro Kiel im Offenen Kanal Kiel

Am 24. Februar wurde ein Beitrag über das Medibüro Kiel gesendet, man kann ihn sich unter diesem Link anschauen: http://www.okkiel.de/flashplayer.php?thissite=13867&firstflash=1

 

Medibüro Kiel im Ärzteblatt

Im Ärzteblatt Schleswig-Holstein erscheint in Kürze ein Artikel über das Medibüro Kiel. Vorab wurde er bereits im Internet veröffentlicht unter diesem Link.

 

 

Erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt für RumänInnen und BulgarInnen

Seit 1. Januar 2012 dürfen rumänische und bulgarische StaatsbürgerInnen in Deutschland als SaisonarbeiterInnen (§ 18 Beschäftigungsverordnung) tätig sein, ohne dass durch die Arbeitsagentur geprüft werden muss, ob bevorrechtigte ArbeitnehmerInnen (z.B. Deutsche, MigrantInnen mit Arbeitserlaubnis) für diese Stelle zur Verfügung stehen. Saisonarbeit ist insbesondere in der Gastronomie und der Landwirtschaft relevant.

Die Änderung wurde im Dezember 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und kann hier eingesehen werden: www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/pdf/ArGV_RO_BG_2012.pdf .

Wenn das Einkommen für den Lebensunterhalt noch nicht ausreicht, können aufstockende Leistungen beim Sozialamt beantragt werden, wie bereits mehrere Gerichte bestätigt haben.

 

 2011

November-Newsletter des Medibüro Kiel:

Hier finden sie unserenzweiten Newsletter. Wenn Sie den Newsletter regelmäßig (ca. 3 Mal pro Jahr) erhalten möchten, schreiben Sie bitte eine kurze Mail an info@medibuero-kiel.de

 

 

Pressemitteilung des Medibüro Kiel zum einjährigen Bestehen

Medibüro Kiel, 25. Oktober 2011:

Ein Jahr Medibüro Kiel: Angebot dringend benötigt, aber nicht ausreichend

 

 

Beschlüsse des Deutschen Ärztetags in Kiel, Juni 2011

Der Ärztetag hat in Kiel zwei Beschlüsse gefasst, die sehr gut und knapp die Schwierigkeiten beschreiben, denen Menschen ohne Papiere wie auch BürgerInnen aus neuen EU-Staaten bei der Gesundheitsversorgung gegenüberstehen.

Auch die ÄrztInnen und Krankenhäuser sind durch den fehlenden Versicherungsschutz betroffen, da sie im Zweifel kostenlos behandeln – und nicht nur in Einzelfällen.

Beschluss des Ärztetags zur Behandlung von EU-BürgerInnen

Beschluss des Ärztetags zu Illegalisierten

Beschlussprotokoll des Ärztetags zu Kiel, Juni 2011

 

 

Medibüro Kiel im Ärzteblatt

Die Juli-Ausgabe des Schleswig-Holsteiner Ärzteblatts informiert über die Arbeit des Kieler Medibüros:  Große Hilfsbereitschaft in Kiel für Menschen ohne Papier